Sonntag, 21. März 2010

grenzen. überwinden.


via
...

du denkst, es geht nicht, dass ich an deiner seite steh.
weil du nicht willst, dass sich deine welt in meinen händen dreht.
denn du hast nie gelernt zu zeigen, wo deine grenzen sind.
du säuselst dich ein.
und bleibst stumm.
und denkst, die andern seien blind.

wo fängt dein leben an, wo hört das draußen auf.
du ziehst den vorhang zu.
doch es bleibt ein rauschen.
das ist das leben.
das pulsiert
in deinen ohren
und dich verwirrt.
oder ist es die angst, ich könnte all das lieben, was du geben willst und kannst.

du sagst, du willst nicht mehr, dass wir an deiner seite gehen.
weil du nicht deine welt in unserem takt schlagen hören willst.
denn du hast nie gelernt zu spüren, in welchem rhytmus du lebst.
du schließt dich ein.
und stellst dich tot.
und hoffst, die andern kämen zu spät.

hört hier dein leben auf.
dann fangen wir erst an.
wir ziehen den vorhang auf.
und es bleibt ein staunen.
das ist die welt.
die zu dir spricht und lacht.

doch du fühlst nur die angst
vor dir selbst.
und dass du nicht weißt,
wer du eigentlich bist.
und wer es ist,
der dich lenkt.

[illute- angst vorm leben]

Samstag, 20. März 2010

something new.



"Naturally I will be a bit depressed and blue at times, and tired and uncomfortable, but there is that human principle which always finds that no matter how much is taken away, something is left to build again with."

[Sylvia Plath]

via

Donnerstag, 18. März 2010

wir sind nicht allein.

bloggerliebling. mode. II










"Lady Alice. Trendsetter and shopaholic. However really reasonable and not extravagant. Oversensitive to aesthetic. But tolerant. Strongly attached to her opinions and outlook. Unfortunately a pedant. Smashing trend- seeker inspired by the street."

Ebenfalls ein Outfit und Impressionsbeladener Blog. Sie ist eine unheimliche Quelle für neue Ideen und hat mich schon so manches mal dazu gebracht, um ein paar Ecken zu denken. Modisch erfindet sie sich immer wieder neu. Jede Beobachtung wert.

via

sehnsucht.







via

vll ist es lediglich die sehnsucht nach einfachheit nach einer zeit der überladung, überflutung. einen status quo. minimalistisch und naturbezogen. ein wandel der zeit?

freiheit.




via

Ich erkenn mich nicht wieder
Nur mein Herz das noch schlägt
Und ich hebe die Arme
um zu sehen ob die warme
Nachtluft mich trägt

Du erkennst mich nicht wieder
Unerkannt
flieg ich ans Ende der Stadt
ans Ende der Welt
und über den Rand


[wir sind helden]

was muss das für ein gefühl sein? über allem zu schweben, über allem erhaben zu sein, auch wenn nur für einen kleinen moment? ich will die absurdität der darstellungen nicht anzweifeln, aber wann kann man sagen, man ist frei, hat ein gefühl von schwerelosigkeit, von grenzenlosigkeit, wenn nicht in einem moment, in dem extreme aufeinander prallen? das alles impliziert fast einen rausch. einen rausch, der den uns bekannten rahmen aufhebt, uns unsere grenzen neu definieren lässt, uns neue dimensionen eröffnet. der mensch ist doch wahrlich nur frei, wenn er glaubt, er habe die möglichkeit, seine sterne neu zu definieren. jederzeit. eingeengt durch das leben mit seinem zyklischen rythmus, ist das kaum möglich. es sind die kleinen momente, in denen wir ganz groß scheinen. die momente der gefahr, der wir uns bewusst stellen. die momente, die absurd erscheinen, gar surreal, denn nur so gelingt es uns, an das unglaubliche zu glauben und somit an wahre freiheit.

Mittwoch, 17. März 2010

... denn dort treff ich dich.

what about...?



frühlings basics.

cut offs.





"In today’s throwaway society it has never been more important to reuse and recycle materials. My “Neapolitan” range of furniture does exactly this. By utilising what most furniture manufacturers would consider of no use, I have managed to create a variety of products that reuse off cuts and produce long lasting pieces of function art."

[john galvin- scottish furniture builder]

Dienstag, 16. März 2010

under my skin.












Im Internet bin ich bereits auf dieses Magazin mit Namen TUSH gestoßen und das aktuelle Cover ziert bereits meinen Desktop. Erstaunt war ich jedoch das Magazin in seiner vollen Pracht beim Zeitungsdealer meines Vertrauens zu erhaschen, dessen Auswahl zwar nicht als klein betiteln werden kann, der Fokus gilt jedoch normalerweise eher der Riege von Frauenzeitschriften, die jeden noch so unbekannten Schlagersänger am Abgrund seines Ehedilemma ablichten. Hochglanzmagazinen eben.

Der Cehfredakteur der TUSH ist, und das für mich eher überraschend, Armin Morbach selbst und sogar einige Fotostrecken sind von ihm persönlich. Hatte ich den Herrn vorher gut verschnürt und gesichert in einer Schublade verfrachtet, musste ich nun dieses System überdenken.

Das Magazin punktet mit hochwertigen Fotostrecken und lesenswerten Artikeln, die mehr beeinhalten, als die ewige Frage nach Schönheit oder überschaumenden Anleitungen, zu sich selbst zu finden, wie sie momentan in vielen anderen Zeitschriften dominieren. Die neueste Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema Haut und der Frage nach der Hülle, der Frage nach Natürlichkeit und der Erkenntnis, dass hinter der Haut eines jeden Einzelnen viel mehr steckt als erwartet.

Ich werde mich nun der näheren Betrachtung widmen und mich weiter dem Bildergenuss hingeben.

wish.

I wish that i could be someone else sometimes i
Understand that i'm not supposed to feel like this i
Should be happy inside i'm trying honest i am look how
Busy i am but i might not learn how to fix it or even change it

Well i might try opening up sometimes i can be angry
Inside i'm fine i'll do it myself like i've done it
Before and i won't need anyones help i mean anyones
Help but i might not learn how to fix it or even change it


[josh canova- wish]

etwas langsam.



schon bei einslive unter "neu für den sektor" zu finden. verdammt. ich entdecke es jetzt für mich und der rest. der rest legt sich dann.

pattern and volants.




via

Dem werde ich mich zuwenden bei Gelegenheit. Von Mustern der Inkaart konnte ich mich nie wirklich lösen, habe aber das perfekte Stück noch nicht gefunden. Und bei Volants muss ich gestehen, dass mir die meisten Umsetzungen zumeist in form von Blusen nicht wirklich gefallen. Diese Mantelvariante hingegen erfreut mein Modeherz zutiefst und weckt die Motivation sich nach ähnlichen Stücken auf die Suche zu begeben.